Autsch!

Blut siehst du meistens erst, wenn du dir wehtust. Dabei saust es die ganze Zeit durch deinen Körper und hat mächtig viel zu tun. Aber was macht Blut eigentlich genau, wo kommt es her und warum ist es überhaupt rot?
Text: Aron Sonderkamp
Fotos: Nele Trompeter

Was passiert im Körper, wenn du eine Wunde hast?

1. Überall in deinem Körper befinden sich feine Röhrchen: die Blutgefäße. In ihnen fließt dein Blut. Schürfst du dir das Knie auf, reißen ein paar dieser Röhrchen und Blut läuft heraus.

3. Damit dieser Kleber hält, spannt dein Körper ein Netz aus feinen Fäden darüber, ähnlich einem Spinnennetz. Darin bleiben weitere Blutzellen hängen, und das Netz verschließt die Wunde. Fachleute sagen: Das Blut gerinnt. An der Luft trocknet das Netz und die darin klebenden Blutzellen werden zur Kruste.

2. Dein Körper wehrt sich sofort: Die verletzten Blutgefäße ziehen sich zusammen, es blutet weniger. Gleichzeitig schwimmen winzige Helfer herbei: die Blutplättchen. Sie kleben an der Wunde und aneinander fest.

4. Unter der Kruste arbeitet dein Körper wie auf einer Baustelle. Fresszellen räumen den Schmutz weg, andere Zellen bauen neue Haut. Sobald die neue Haut fertig ist, fällt die Kruste von allein ab. Kratz' sie deshalb nicht ab, sonst reißt du die Baustelle wieder auf.
Was passiert im Körper, wenn du eine Wunde hast?

1. Überall in deinem Körper befinden sich feine Röhrchen: die Blutgefäße. In ihnen fließt dein Blut. Schürfst du dir das Knie auf, reißen ein paar dieser Röhrchen und Blut läuft heraus.

3. Damit dieser Kleber hält, spannt dein Körper ein Netz aus feinen Fäden darüber, ähnlich einem Spinnennetz. Darin bleiben weitere Blutzellen hängen, und das Netz verschließt die Wunde. Fachleute sagen: Das Blut gerinnt. An der Luft trocknet das Netz und die darin klebenden Blutzellen werden zur Kruste.

2. Dein Körper wehrt sich sofort: Die verletzten Blutgefäße ziehen sich zusammen, es blutet weniger. Gleichzeitig schwimmen winzige Helfer herbei: die Blutplättchen. Sie kleben an der Wunde und aneinander fest.

4. Unter der Kruste arbeitet dein Körper wie auf einer Baustelle. Fresszellen räumen den Schmutz weg, andere Zellen bauen neue Haut. Sobald die neue Haut fertig ist, fällt die Kruste von allein ab. Kratz' sie deshalb nicht ab, sonst reißt du die Baustelle wieder auf.
Blutleer: Die Hornhaut des Auges, der Zahnschmelz, die äußersten Hautschichten, Haare und Nägel haben keine eigenen Blutgefäße.
Alleskönner: Blut kann nicht nur deine Wunden heilen. Es verteilt die Luft aus deinen Lungen im Körper, transportiert Nährstoffe vom Essen und Trinken und entsorgt alles, was der Körper nicht mehr braucht. Außerdem jagt dein Blut Bakterien und Viren und hält dich warm.
Blutleer: Die Hornhaut des Auges, der Zahnschmelz, die äußersten Hautschichten, Haare und Nägel haben keine eigenen Blutgefäße.
Alleskönner: Blut kann nicht nur deine Wunden heilen. Es verteilt die Luft aus deinen Lungen im Körper, transportiert Nährstoffe vom Essen und Trinken und entsorgt alles, was der Körper nicht mehr braucht. Außerdem jagt dein Blut Bakterien und Viren und hält dich warm.
Bunt: Bei Blut denken wir an die Farbe Rot. Aber bei vielen Tieren ist Blut gar nicht rot. Skorpione haben beispielsweise blaues Blut, Glattechsen haben grünes Blut und manche Ringelwürmer haben violettes Blut.
Bunt: Bei Blut denken wir an die Farbe Rot. Aber bei vielen Tieren ist Blut gar nicht rot. Skorpione haben beispielsweise blaues Blut, Glattechsen haben grünes Blut und manche Ringelwürmer haben violettes Blut.


Dr. Verena Börger arbeitet bei der Blutspende.
Woher kommt eigentlich mein Blut?
Es gibt sogenannte Stammzellen. Das sind die Bausteine, aus denen unser Körper zusammengesetzt wird. Eine spezielle Art der Stammzellen, die blutbildenden Stammzellen, produziert tagtäglich neue Blutzellen und sorgt damit regelmäßig für einen Austausch: Alte Blutzellen werden quasi in den Müll gebracht, und neue Blutzellen werden immer wieder nachgebildet.
Warum ist mein Blut rot?
Nur ein Bestandteil unseres Bluts ist wirklich rot: die roten Blutkörperchen, die Erythrozyten. Sie tragen den „roten Farbstoff“, nämlich Hämoglobin, ein eisenhaltiges Eiweiß. Und weil es so viele Erythrozyten gibt, sieht unser Blut rot aus. Nimmt man sie heraus, bleibt eine gelbliche Flüssigkeit übrig: das Plasma. Und die Blutplättchen, die Thrombozyten, sind eher milchig-gelb.
Kann mir mein Blut ausgehen?
Das passiert nur, wenn ich eine starke Verletzung habe und die Blutung nur langsam gestillt werden kann. So schnell, wie das Blut verloren geht, kann der Körper es nicht neu produzieren. Blut können wir weder einkaufen noch herstellen. Wir sind dann wirklich darauf angewiesen, dass gesunde Menschen zu uns kommen und regelmäßig Blut spenden, um anderen Menschen zu helfen oder sie sogar zu retten.


