Eine Tüte Heimat, bitte!
Trinkhallen sind Ruhr-Kulturgüter. Damit sie nicht aussterben, engagieren sich Menschen mit Kulturevents, einem Fotobuch oder einem Süße-Tüte-Onlineversand. Über den leidenschaftlichen Kampf um ein liebgewonnenes Stück Heimat.
Text: Carolin Diel
Fotos: Ruhr Tourismus / Ravi Sejk, Lennart Neuhaus, Adobe Stock
Woher kommt der Name „Trinkhalle“?
An den Werkstoren von Zechen und Stahlwerken durften Kumpel Ende des 19. Jahrhunderts während der Schicht keinen Alkohol trinken, Durst hatten sie trotzdem. Findige Händler stellten Buden auf und verkauften literweise Sprudelwasser oder auch Milch. So entstand der Name „Trinkhalle" – lange bevor Bier, Zigaretten und Süßigkeiten dazukamen.
Durch sie habe er gelernt, extrovertiert zu sein, sagt der Influencer RYKO bei der Eröffnung des „Tags der Trinkhallen“ im August. „Die Trinkhallen, das sind wir“, fügt die selbsternannte „Stimme aus dem Ruhrpott“ hinzu. Und daher dürften sie nicht aussterben. Tosender Applaus aus dem Publikum. RYKO ist nicht der Einzige, der die Trinkhallenkultur bewahren will. Überall im Ruhrgebiet setzen sich Menschen leidenschaftlich gegen das Trinkhallensterben ein.
1998 zählte der Kommunalverband Ruhr noch rund 18.000 Trinkhallen. Laut RuhrTourismus GmbH sind es heute noch 8.000, der WDR spricht von 3.000 bis 5.000. Im Gewerberegister ist die Zahl der gemeldeten Kioske im selben Zeitraum dagegen fast unverändert. Ein Widerspruch?

Der Tag der Trinkhallen macht Buden zu Event-Locations.
Was stirbt hier eigentlich aus?
Nein, sagt Dietmar Osses. Der Historiker und Direktor des Ruhr Museums beobachtet das Trinkhallensterben seit Jahrzehnten aus wissenschaftlicher Perspektive. Er sieht eher einen Strukturwandel als ein Sterben. Kioske gibt es immer noch – nur anders: Handykarte statt Zeitung, Shisha statt Vollautomaten-Kaffee, schnelle Paket-Abholung statt zwanglosem Plausch über die Ladentheke.
Was ausstirbt, ist die traditionelle Ruhrpott-Trinkhalle. Diese unterscheide sich vom Kiosk in anderen Teilen Deutschlands in zwei wesentlichen Dingen, erklärt Osses: „Menschen bringen Zeit für ihren Einkauf mit und sind offen für ein Gespräch – suchen es vielleicht sogar aktiv.“ Die Trinkhalle als Dorfplatz der Großstadt also. Das möchte man bewahren. Für Osses kann das nur auf einem Weg gelingen: „Man muss die Menschen emotional erreichen.“
Die Retterinnen und Retter der Trinkhallenkultur
Projekte, die das versuchen, gibt es viele. Der Verein Kioskclub06 dient als Netzwerk für Forschende und Kreative, die sich dem Schutz des Kulturguts Kiosk widmen. Er veranstaltet beispielsweise geführte Trinkhallen-Touren oder Ausstellungen. Durch die Initiative von Marie Enders, damals Architekturstudentin an der RWTH Aachen, erklärte NRW die Trinkhallenkultur 2021 zum immateriellen Kulturerbe.
2016 fotografierten Jan-Henrik Gruszecki und Reinaldo Coddou ein Jahr lang Buden im Ruhrgebiet und machten daraus den Bildband „Treffpunkt Trinkhalle“. Dem gleichnamigen Instagram-Kanal folgen über 16.000 Menschen. Obwohl als rein ästhetisches Projekt gestartet, wurde es nebenbei zur zeitgeschichtlichen Dokumentation des Trinkhallensterbens. Einige Bilder hat inzwischen das Haus der Geschichte NRW in Düsseldorf für seine Sammlung gekauft.

Linda Ekamp in ihrem Kiosk Mummel.
Vom Tourismus-Projekt zur Ruhrpott-Institution
Auch der „Tag der Trinkhallen“ war nicht als Rettungsprojekt geplant. „Ursprünglich wollten wir damit Touristen in den Pott holen“, erklärt Nina Dolezych, die das Format mitkonzipiert hat und als Pressesprecherin von Seiten der RuhrTourismus GmbH begleitet. „Die Einheimischen-Experience ist gefragt. Und nirgendwo kriegt man so viel Ruhrgebiet ab wie an der Trinkhalle.“
Inzwischen sieht das Team sein Event aber auch als Beitrag zum Erhalt und zur Sichtbarmachung eines Kulturguts. Weil man erlebt hat, wie stolz die Ruhrpottler auf ihre Buden sind und wie stark die Buden-Besitzer ums Überleben kämpfen. „Wir wollen anregen, dass die Leute sich wieder häufiger in ihrem Alltag an der Trinkhalle statt in der Bar treffen und kleine Einkäufe an der Bude um die Ecke statt an der Tanke machen“, so Dolezych.
Tag der Trinkhallen: Inspiration für eigene Events
120 Buden wurden im Spätsommer zur Kulturstätte, lockten mit Konzerten, Comedy oder Kulinarik. Schon zur ersten Ausgabe 2016 kamen knapp 25.000 Besuchende, die Zahl hält sich seitdem konstant. Für viele Buden ist der „Tag der Trinkhallen“ der umsatzstärkste Tag des Jahres.
Das Event hilft ihnen aber auch indirekt. Es generiert Aufmerksamkeit. Viele Budenbesitzerinnen und -besitzer bieten daher, vom Event inspiriert, inzwischen selbst kleine Kulturangebote wie Live-Musik oder Lesungen an.
Plötzlich Budenbesitzer
Oft ist es eine neue Generation an Budenbesitzern, die selbst aktiv wird. So wie Linda und Christoph Ekamp. Als sie nach zehn Jahren im Schwabenland in ihre Heimat, das Ruhrgebiet, zurückkehren, wollen sie ihren Kindern aus Tradition eine süße Tüte holen – und scheitern bei der Suche nach einer Bude in ihrer Nachbarschaft. Aus einem Bisschen-Kümmern-Wollen wird ungeplant ein Lebensprojekt. Das Angebot, eine nahegelegene Trinkhalle zu übernehmen, kommt 2023, ohne dass die Ekamps danach suchten. Trotzdem nehmen sie es an. Die Fotografin und der Bauingenieur ohne Gewerbe- und Gastro-Erfahrung sind plötzlich Budenbetreiber.
Die Bude 2.0: Süße-Tüte-Versand und Wildbratwurst
Aber von Anfang an ist dem Paar klar, dass ein einfacher Fensterverkauf an eine Handvoll Stammkunden zum Überleben nicht reicht. Sie machen aus ihrem Kiosk Mummel eine Art Bude 2.0. Über einen Online-Shop verkaufen sie individuell zusammengestellte süße Tüten nach ganz Deutschland, vor Ort gibt’s jetzt auch Wein aus dem Schwabenland und Bratwurst vom heimischen Wild. Aber der Job ist hart. Der Konkurrenzdruck durch Tankstellen und 7-bis-22-Uhr-Supermärkte ist groß. Zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ist der Kiosk geöffnet. Das geht nur mit zusätzlichem Personal – und persönlichem Einsatz.








„Ohne Herzblut schafft man das nicht“
„Ohne Herzblut schafft man das nicht“, sagt Linda Ekamp. Und man müsse sich selbst treu bleiben und seine Kunden kennen: „Wir leben die Budenkultur und das merken unsere Kunden. Das ist echt und wird wertgeschätzt.“ Bisher geht die Rechnung auf und die Ekamps sind optimistisch, ihre Trinkhalle in die nächste Generation führen zu können.
Auch andere Trinkhallen überzeugen mit einem eigenen, unkonventionellen Konzept. „Der Philosoph“ in Bochum-Ehrenfeld bietet Craft Beer und Lesungen für sein eher jüngeres, akademisches Publikum. Ein Düsseldorfer Buden-Besitzer verkauft hochwertige Weine.
In Bochum-Wattenscheid betreiben die türkischstämmige Gülsen Celayir und die gebürtige Bayerin Karola Meier gemeinsam das „Büdchen am Stadtgarten“ und holen mit ihrem Multi-Kulti-Angebot gleich zwei Milieus im Viertel ab. Trinkhallen leben von den Menschen hinter der Theke, ihrem Engagement, ihren Ideen und schlichtweg ihrem Menschsein.
Wo Mensch auf Mensch trifft
Denn der wohl entscheidende Erfolgsfaktor im Überlebenskampf ist die Menschlichkeit. In Zeiten von Filterblasen, sozialen Medien und Selbstbedienungskassen wächst das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und menschlicher Interaktion. „Im Kleinformat kannst du das in einer Trinkhalle haben“, erklärt Historiker Dietmar Osses. „Irgendwas kann passieren, muss aber nicht.“
Auch für Nina Dolezych vom „Tag der Trinkhallen“ liegt hierin die große Strahlkraft von Buden aktuell: „Ich muss nicht Mitglied sein wie in einem Verein oder mich auftakeln wie für einen Barbesuch, ich kann einfach hingehen. Bude ist Gemeinschaft maximal niedrigschwellig.“
Gleichzeitig seien Trinkhallen auch ein großer Teil der zelebrierten Revier-Folklore, so Osses: „Vor einer Trinkhalle stehen und sich ruhrig fühlen, diese Nostalgie wird so schnell nicht aussterben.“


Der Tag der Trinkhallen macht Buden zu Event-Locations.
Woher kommt der Name „Trinkhalle“?
An den Werkstoren von Zechen und Stahlwerken durften Kumpel Ende des 19. Jahrhunderts während der Schicht keinen Alkohol trinken, Durst hatten sie trotzdem. Findige Händler stellten Buden auf und verkauften literweise Sprudelwasser oder auch Milch. So entstand der Name „Trinkhalle" – lange bevor Bier, Zigaretten und Süßigkeiten dazukamen.
Durch sie habe er gelernt, extrovertiert zu sein, sagt der Influencer RYKO bei der Eröffnung des „Tags der Trinkhallen“ im August. „Die Trinkhallen, das sind wir“, fügt die selbsternannte „Stimme aus dem Ruhrpott“ hinzu. Und daher dürften sie nicht aussterben. Tosender Applaus aus dem Publikum. RYKO ist nicht der Einzige, der die Trinkhallenkultur bewahren will. Überall im Ruhrgebiet setzen sich Menschen leidenschaftlich gegen das Trinkhallensterben ein.
1998 zählte der Kommunalverband Ruhr noch rund 18.000 Trinkhallen. Laut RuhrTourismus GmbH sind es heute noch 8.000, der WDR spricht von 3.000 bis 5.000. Im Gewerberegister ist die Zahl der gemeldeten Kioske im selben Zeitraum dagegen fast unverändert. Ein Widerspruch?
Was stirbt hier eigentlich aus?
Nein, sagt Dietmar Osses. Der Historiker und Direktor des Ruhr Museums beobachtet das Trinkhallensterben seit Jahrzehnten aus wissenschaftlicher Perspektive. Er sieht eher einen Strukturwandel als ein Sterben. Kioske gibt es immer noch – nur anders: Handykarte statt Zeitung, Shisha statt Vollautomaten-Kaffee, schnelle Paket-Abholung statt zwanglosem Plausch über die Ladentheke.
Was ausstirbt, ist die traditionelle Ruhrpott-Trinkhalle. Diese unterscheide sich vom Kiosk in anderen Teilen Deutschlands in zwei wesentlichen Dingen, erklärt Osses: „Menschen bringen Zeit für ihren Einkauf mit und sind offen für ein Gespräch – suchen es vielleicht sogar aktiv.“ Die Trinkhalle als Dorfplatz der Großstadt also. Das möchte man bewahren. Für Osses kann das nur auf einem Weg gelingen: „Man muss die Menschen emotional erreichen.“
Die Retterinnen und Retter der Trinkhallenkultur
Projekte, die das versuchen, gibt es viele. Der Verein Kioskclub06 dient als Netzwerk für Forschende und Kreative, die sich dem Schutz des Kulturguts Kiosk widmen. Er veranstaltet beispielsweise geführte Trinkhallen-Touren oder Ausstellungen. Durch die Initiative von Marie Enders, damals Architekturstudentin an der RWTH Aachen, erklärte NRW die Trinkhallenkultur 2021 zum immateriellen Kulturerbe.
2016 fotografierten Jan-Henrik Gruszecki und Reinaldo Coddou ein Jahr lang Buden im Ruhrgebiet und machten daraus den Bildband „Treffpunkt Trinkhalle“. Dem gleichnamigen Instagram-Kanal folgen über 16.000 Menschen. Obwohl als rein ästhetisches Projekt gestartet, wurde es nebenbei zur zeitgeschichtlichen Dokumentation des Trinkhallensterbens. Einige Bilder hat inzwischen das Haus der Geschichte NRW in Düsseldorf für seine Sammlung gekauft.

Linda Ekamp in ihrem Kiosk Mummel.
Vom Tourismus-Projekt zur Ruhrpott-Institution
Auch der „Tag der Trinkhallen“ war nicht als Rettungsprojekt geplant. „Ursprünglich wollten wir damit Touristen in den Pott holen“, erklärt Nina Dolezych, die das Format mitkonzipiert hat und als Pressesprecherin von Seiten der RuhrTourismus GmbH begleitet. „Die Einheimischen-Experience ist gefragt. Und nirgendwo kriegt man so viel Ruhrgebiet ab wie an der Trinkhalle.“
Inzwischen sieht das Team sein Event aber auch als Beitrag zum Erhalt und zur Sichtbarmachung eines Kulturguts. Weil man erlebt hat, wie stolz die Ruhrpottler auf ihre Buden sind und wie stark die Buden-Besitzer ums Überleben kämpfen. „Wir wollen anregen, dass die Leute sich wieder häufiger in ihrem Alltag an der Trinkhalle statt in der Bar treffen und kleine Einkäufe an der Bude um die Ecke statt an der Tanke machen“, so Dolezych.
Tag der Trinkhallen: Inspiration für eigene Events
120 Buden wurden im Spätsommer zur Kulturstätte, lockten mit Konzerten, Comedy oder Kulinarik. Schon zur ersten Ausgabe 2016 kamen knapp 25.000 Besuchende, die Zahl hält sich seitdem konstant. Für viele Buden ist der „Tag der Trinkhallen“ der umsatzstärkste Tag des Jahres.
Das Event hilft ihnen aber auch indirekt. Es generiert Aufmerksamkeit. Viele Budenbesitzerinnen und -besitzer bieten daher, vom Event inspiriert, inzwischen selbst kleine Kulturangebote wie Live-Musik oder Lesungen an.
Plötzlich Budenbesitzer
Oft ist es eine neue Generation an Budenbesitzern, die selbst aktiv wird. So wie Linda und Christoph Ekamp. Als sie nach zehn Jahren im Schwabenland in ihre Heimat, das Ruhrgebiet, zurückkehren, wollen sie ihren Kindern aus Tradition eine süße Tüte holen – und scheitern bei der Suche nach einer Bude in ihrer Nachbarschaft.
Aus einem Bisschen-Kümmern-Wollen wird ungeplant ein Lebensprojekt. Das Angebot, eine nahegelegene Trinkhalle zu übernehmen, kommt 2023, ohne dass die Ekamps danach suchten. Trotzdem nehmen sie es an. Die Fotografin und der Bauingenieur ohne Gewerbe- und Gastro-Erfahrung sind plötzlich Budenbetreiber.
Die Bude 2.0: Süße-Tüte-Versand und Wildbratwurst
Aber von Anfang an ist dem Paar klar, dass ein einfacher Fensterverkauf an eine Handvoll Stammkunden zum Überleben nicht reicht. Sie machen aus ihrem Kiosk Mummel eine Art Bude 2.0. Über einen Online-Shop verkaufen sie individuell zusammengestellte süße Tüten nach ganz Deutschland, vor Ort gibt’s jetzt auch Wein aus dem Schwabenland und Bratwurst vom heimischen Wild.
Aber der Job ist hart. Der Konkurrenzdruck durch Tankstellen und 7-bis-22-Uhr-Supermärkte ist groß. Zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ist der Kiosk geöffnet. Das geht nur mit zusätzlichem Personal – und persönlichem Einsatz.
„Ohne Herzblut schafft man das nicht“
„Ohne Herzblut schafft man das nicht“, sagt Linda Ekamp. Und man müsse sich selbst treu bleiben und seine Kunden kennen: „Wir leben die Budenkultur und das merken unsere Kunden. Das ist echt und wird wertgeschätzt.“ Bisher geht die Rechnung auf und die Ekamps sind optimistisch, ihre Trinkhalle in die nächste Generation führen zu können.
Auch andere Trinkhallen überzeugen mit einem eigenen, unkonventionellen Konzept. „Der Philosoph“ in Bochum-Ehrenfeld bietet Craft Beer und Lesungen für sein eher jüngeres, akademisches Publikum. Ein Düsseldorfer Buden-Besitzer verkauft hochwertige Weine.
In Bochum-Wattenscheid betreiben die türkischstämmige Gülsen Celayir und die gebürtige Bayerin Karola Meier gemeinsam das „Büdchen am Stadtgarten“ und holen mit ihrem Multi-Kulti-Angebot gleich zwei Milieus im Viertel ab. Trinkhallen leben von den Menschen hinter der Theke, ihrem Engagement, ihren Ideen und schlichtweg ihrem Menschsein.
Wo Mensch auf Mensch trifft
Denn der wohl entscheidende Erfolgsfaktor im Überlebenskampf ist die Menschlichkeit. In Zeiten von Filterblasen, sozialen Medien und Selbstbedienungskassen wächst das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und menschlicher Interaktion. „Im Kleinformat kannst du das in einer Trinkhalle haben“, erklärt Historiker Dietmar Osses. „Irgendwas kann passieren, muss aber nicht.“
Auch für Nina Dolezych vom „Tag der Trinkhallen“ liegt hierin die große Strahlkraft von Buden aktuell: „Ich muss nicht Mitglied sein wie in einem Verein oder mich auftakeln wie für einen Barbesuch, ich kann einfach hingehen. Bude ist Gemeinschaft maximal niedrigschwellig.“
Gleichzeitig seien Trinkhallen auch ein großer Teil der zelebrierten Revier-Folklore, so Osses: „Vor einer Trinkhalle stehen und sich ruhrig fühlen, diese Nostalgie wird so schnell nicht aussterben.“







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Über das Institut
Das Institut für Urban Public Health der Universitätsmedizin Essen erforscht, wie Städte und Lebensumfelder die Gesundheit ganzer Bevölkerungsgruppen beeinflussen. Mehr zu den Projekten des Instituts unter: inuph.uk-essen.de/projekte
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